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Die Wogen murmeln, die Mövcn schrillen,Alte Erinnerungen wehen mich an,
Vergessene Träume, erloschene Bilder,Qualvoll süße, tauchen hervor!
Es lebt ein Weib im Norden,
'Ein schönes Weib, königlich schön.
Die schlanke ZypressengcstaltUmschließt ein lüstern weißes Gewand;Die dunkle Lockcnfülle,
Wie eine selige Nacht,
Von dem flechtcngckrönten Haupt sich ergießend,
Ringelt sich träumerisch süß
Um das süße, blasse Antlitz;
Und aus dem süßen, blassen Antlitz,
Groß und gewaltig, strahlt ein Auge,
Wie eine schwarze Sonne.
O, du schwarze Sonne, wie oft,Entzückend oft, trank ich aus dirDie wilden Begeist'rungsslammen,Und stand und taumelte, feuerberauscht —Dann schwebte ein taubenmildes LächelnUm die hochgeschürzten, stolzen Lippen,Und die hochgeschürzten, stolzen Lippen
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