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Nach dem treppenhohen Rachhaus',Wo steinerne KaiserbilderWacht halten mit Zepter und Schwerdt.Unferne, vor langen Häuser-Ncih'n,Wo spiegelblanke FensternUnd pyramidisch beschnittene Linden,
Wandeln seidenrauschende Jungfern,
Schlanke Leibchen, die BlumengesichtcrSittsam umschlossen von schwarzen MntzchenUnd hervorquellendem Goldhaar.
Bunte Gesellen, in spanischer Tracht,Stolziren vorüber und nicken.
Bejahrte Frauen,
In braunen, verschollnen Gewändern,Gesangbuch und Rosenkranz in der Hand,Eilen, trippelnden Schritts,
Nach dem großen Dome,
Getrieben von GlockengeläutcUnd rauschendem Orgelton.
Mich selbst ergreift des fernen KlangsGehcimnißvollcr Schauer!
Unendliches Sehnen, tiefe Wchmuth,Beschlcicht mein Herz,
Mein kaum geheiltes Herz; —