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Laß die Mohren und die Juden,Spricht der Ritter, freundlich kosend;Und nach einer MyrthenlaubeFührt er die Alkadentochter.
Mit den weichen LiebesnetzenHat er heimlich sie umflochten;
Kurze Worte, lange Küsse,
Und die Herzen überflössen.
Wie ein schmelzend süßes BrautliedSingt die Nachtigall, die holde;Wie zum Fackcltanze hüpfenFeuerwürmchen ans dem Boden.
In der Laube wird es stiller,Und man hört nur, wie verstohlen,Das Geflüster kluger MyrthenUnd der Blumen Athemholen.
Aber Pauken und DrommetenSchallen plötzlich aus dem Schlosse,Und erwachend hat sich ClaraAus des Ritters Arm gezogen.