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Buch der Lieder
Entstehung
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162
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Ich will dir küssen, Heinrich,Vom Auge fort die Nacht;

Die Engel sollst du schauen,

Und auch des Himmels Pracht."

Mein Lieb ich kann nicht ausstehn,Noch blutet's immerfort,

Wo du in's Herz mich stachestMit einem spitz'gen Wort'.

Ganz leise leg' ich, Heinrich,Dir meine Hand auf's Herz;

Dann wird es nicht mehr bluten,Geheilt ist all' sein Schmerz."

Mein Lieb, ich kann nicht ausstehn,Es blutet auch mein Haupt;

Hab' ja hineingeschossen,

Als du mir wurdest geraubt.

Mit meinen Locken, Heinrich,Stopf' ich des Hauptes Wund',Und dräng' zurück den Blutstrom,Und mache dein Haupt gesund."