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An eine Sängerin.
Als sie eine alte Romanze sang.
Ich denke noch der Zaubervollen,Wie sie zuerst mein Auge sah!
Wie ihre Töne lieblich klangen,Und heimlich süß in's Herze drangen.Entrollten Thränen meinen Wangen, —Ich wußte nicht wie mir geschah.
Ein Traum war über mich gekommen:Mir war als sey ich noch ein Kind,Und säße still, beim Lämpchenscheine,In Mnttcrs frommem Kämmcrleine,Und läse Mährchcn wunderfeine,
Derweilen draußen Nacht und Wind.
Die Mährchcn fangen an zu leben,Die Ritter steigen aus der Gruft;Bei Ronzisvall da giebt's ein Streiten,Da kommt Herr Roland herzureiten,
Viel kühne Degen ihn begleiten,
Auch leider Ganelon, der Schuft.