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Buch der Lieder
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48
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R v in «r » z e n.

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Der Traurige.

Allen thut es weh im Herzen,Die den bleichen Knaben sehn,

Dem die Leiden, dem die SchmerzenAuf's Gesicht geschrieben stehn.

Mitleidvolle Lüfte fächelnKühlung seiner heißen Stirn;

Labung möcht' ins Herz ihm lächelnManche sonst so spröde Dirn'.

Aus dem wilden Lärm der StädterFlüchtet er sich nach dem Wald.

Lustig rauschen dort die Blätter,Lust'ger Vogelsang erschallt.

Doch der Sang verstummet balde,Traurig rauschet Baum und Blatt,Wenn der Traurige dem WaldeLangsam sich genähert hat.