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VI.
Im süßen Traum, bei stiller Nacht,Da kam zu mir, mit Zanbermacht,Mit Zaubermacht, die Liebste mein,Sie kam zu mir in's Kämmerlein.
Ich schau' sie an, das holde Bild!Ich schau' sie an, sie lächelt mild,Und lächelt bis das Herz mir schwoll.Und stürmisch kühn das Wort entquoll:
„Nimm hin, nimm alles was ich Hab',Mein Liebstes tret' ich gern dir ab,
Dürft' ich dafür dein Buhle seyn,Von Mitternacht bis Hahnenschrei'»."
Da staunt' mich an gar seltsamlich,So lieb, so weh, und inniglich,
Und sprach zu mir die. schöne Maid:O, gieb mir deine Seligkeit!