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1 (1846)
Entstehung
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saß, unterhalten. Allein Passivvisiten haben mir die Zeit ge-raubt, und um die Post nicht zu versäumen, muß ich schließen,denn ich will lieber, daß mein Brief kaufmäniusch aussieht, alsmeine Geschäfteausrichlung.

Güttingen, den 8. Januar 17S5.

Wellie nur wenig. Blos schriftlichen Dank für das herr-liche Gedicht und die seelenstärkende Aufmunterung, die mirder Beifall, den Sie, verehrungswürdiger Mann, meiner Arbeitschenken, gewährt hat. Ein erfreulicheres Neujahrgeschenk, denbeil. Christ mit eingeschlossen, hätte mir nicht gemacht werdenkönnen. Das Gedicht habe ich mit der herzlichsten Theilneh-mung gelesen, auch einer Gesellschaft laut, sv sehr ich auchsonst vom Lautlesen seit vielen Jahren zurückgekommen bin.Der Übergang vom Phantasiespiel zum Ernst der Wahrheit unddes Herzens ist unnachahmlich schön und ganz der Würde desDichters und des großen Gegenstandes augemessen. Ich nehmesehr großen Antheil an der Begebenheit. So eben liegt dasAvertissement von den Schillerschcn Hören vor mir. Lunomiaund Oios, dachte ich dabei, scheinen mir hier und da in Eng-land auf etwas flüchtigem Fuße zu stehen. Vielleicht wenndiese Irene! kommt, so sammeln sie alle sich wieder zu ihr.

Mein Versprechen wegen des Lomponciii habe ich nicht ver-gessen. Es erscheint gewiß. Meinem vortrefflichen Freund Hr.Hofrath Eschcnburg empfehlen Sic mich doch bestens. 4 Blät-ter von Harlots proZrsss sind schon fertig, auch 2 Bogen vonmeiner Zerklärung abgedruckt. Sobald Alles fertig ist, sollenSie und Er dafür büßen, daß Sie mich aufgemuntert haben.