Simrock, Karl, 1802—7«, Dichter und Germanist. Der Er-neuerer des „Nibelungenliedes" und „Walthers von der Vogcl-weide" ».s.w. Er verkehrte mit Heine, als sie BonnerStudenten waren. Nr. 81. 95.
Steinmann, Friedrich, geb. 7. August 1801, bezog 1819 dieUniversität Bonn zum Studium der Rechte; Auskultaror,spater Sekretär am Obcrlandesgcricht zu Münster, 1854 seinesAmtes enthoben, starb 1875. Vielgcschäfligcr Journalist undPublizist ohne poetische Begabung. Die Freundschaft, dieHeine ihm treu bis in seine Berliner Zeit erwies, hat St.schlecht genug gelohnt, der „durch die ebenso stechen wietörichten Fälschungen Heiucscher Gedichte sein Andenken mitdauerndem Makel befleckt hat" (Elster). Dasselbe gilt vonden Publikationen Hciuescher Briest durch Steinmann. Nr 5.8. 25.
Stieglitz, Heinrich, der Dichter (1801—49), der, selbst ei»völlig unbedeutendes Talent, durch de» tragischen Selbstmordseiner Gattin Charlotte, die ihn dadurch zu dichterischemSchaffen anzuspornen hoffte, bekannt geworden ist. Seit 1824lebte er in Berlin, wo er Heine kennen lernte. Nr. 134.
Straube, Heinrich, war in Göllingcn mit Heine bekannt ge-worden, wo er, bereits siebenundzwanzigjährig, nachdem er zu-nächst Bergbau studiert hatte, seine juristischen Studien be-endete. Dabei hatte er starkes Interesse für Philosophie undLiteratur. So harre er 1818 die romantische Zeitschrift, die„Wünschelrnthe" mit herausgegeben. Später brachte er esals Jurist bis zum Oberappellarionsgcrichtsrat. Er starb be-reits 1847. Heine und Straube haben sich noch 1824 und1825 wiedergesehen, bei welchem Wiedersehen Heine von demscheinbar „versauerten" Freunde arg enttäuscht wurde. Vgl.über Straube Elster in der Deutschen Rundschau Bd. 107,S. 273ff. und Fcbruarheft 190«, S. 20« ff. — Nr. 9. 10.
Ilbland, Ludwig. Über H.s Verhältnis zu Uhland vgl. Heines
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