Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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die positive Not. Sie haben keinen Begriff, wie sichalles Verdrießliche bei mir anhäuft, wie die naßkaltenBesorgnisse sich mir ans Herz legen und alle Feuer-blumen darin verlöschen machen! In dieser Stimmunghabe ich diese Tage noch einen Schluß zu meinem Buchegeschrieben denn mein Verleger, der mein Buch inSachsen drucken läßt und mir versichert hatte, es gingedort alles durch die Zensur, kommt plötzlich mit der Nach-richt, daß es doch nicht ganz der Fall sei, und ich mußtenoch einige Arien einlegen und noch ein Finale schreiben,um 20 Bogen zu füllen. In der Aufgeregtheit derZeit und des eigenen Schaffens konnte ich auf meineneigenen Vorteil nicht wie sonst acht haben, und ichfürchte, ich werde noch mehr betrogen als ich jetzt weiß.Das wird alles vorübergehen, ein neuer Frühling wirdkommen, und damit ich ihn dann ganz genießen kann,ungestört, so mache ich jetzt die Frühlingslieder, diedazu gehören. Drei Dutzend habe ich in dieser schlimmenZeit gemacht, auf Veranlassung eines hiesigen Musikers,der etwas Neues komponieren wollte (A. Mcthfesscl).Ich hoffe sie Ihnen Neujahr mitteilen zu können.

In denBriefen des Verstorbenen" habe ich michschon in den zweiten Band hineingclescn, es sind köst-liche Dinge drin, die Sage von dem blinden PfeiferMaurice Adair ist entzückend und sogar meisterhaft ge-schrieben.

Können Sie mir die Adresse von Michel Beer inParis nicht mitteilen? Grüßen Sie mir recht herzlichdie liebe Freundin, sowie auch Roberts. Hier ist un-längst ein Gedicht gegen die Sonntag erschienen, dasbis auf diese Stunde für meine Arbeit gilt; meine Manier

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