Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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Grab eingeschlossen. Ich fürchte, daß ich nächstens ernst-lich krank werde. Leben Sie wohl, das Papier ist zuEnde. Frau von Varnhagen küsse ich die Hand und bin

Ihr

H. Heine.

113. An Friedrich Merckel.

London, den i. Juni 18Z?,

Meine Schreibsaumseligkeit mußt Du nicht aufRechnung meiner Gesinnung schreiben. Bin zu schlechtgestimmt, auch krank und verwirrt, um schreiben zukönnen. Diese Tage will ich nach dem Seebad reisen.Ich danke Dir für Deine Mitteilungen. Erst wenn ichin Ruhe bin, kann ich Dir antworten. Auch über denRatcliff" erst dann. Ich bin jetzt zu sehr en pesine.Äußerlich und innerlich. Auch über die Gedichte kannich noch nicht antworten. Ich kann ordentlich ärgerlichwerden, wenn ich denke, wie Campe mich vor meinerAbreise damit gequält Von Berlin angenehme Briefe.Die unbekanntesten Menschen voll Enthusiasmus. Da-gegen schreibt mir Varnhagen:Aufsehen, viel Aufsehenmacht Ihr Buch, und Dümmler und Konsorten nennen esnach ihrem Buchladenmaß ein gutes, aber die Leser ver-stutzcn, sie wissen nicht, ob sie ihr Vergnügen nicht heim-lich halten oder öffentlich ableugnen sollen, selbst dieFreunde tun erschrecklich tugendhaft als ordnungsliebendeGelehrte und Bürger" - kurz, aus serviler Angst wirdalles getadelt. Wie kontrastiert dagegen der offne süd-deutsche Brief aus Augsburg. Es ist mir nichts Neues,

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