schlägt. Aber was gehen uns die Toren an? Von mirwerden Sie immer das Bekenntnis hören, wie unwürdigich bin, neben Ihnen genannt zu werden. ProfessorGubitz hat mir längst den Auftrag gegeben, Sie für den„Gesellschafter" zu werben; aber ich kann Ihnen nichtraten, sich durch Zeitblätter zu versplittern, bewundreindessen Ihre literarische Tätigkeit. Die Natur mußIhnen außer der Poesie noch das schöne Geschenk einerguten Gesundheit gemacht haben. Sie können viel, un-endlich viel Gutes wirken. Ich fand dieser Tage einekleine Burschenschrift: „Ein Wort zu seiner Zeit vonJmmermann". Ich glaube, sie ist von Ihnen, und mitFreude habe ich daraus ersehen, wie Ihnen schon früherein starkes Wollen des Guten und Rechten inne wohnte.Kamps dem verjährten Unrecht, der herrschenden Tor-heit und dem Schlechten! Wollen Sie mich zum Waffen-bruder in diesem heiligen Kampfe, so reiche ich Ihnenfreudig die Hand. Die Poesie ist am Ende doch nur eineschöne Nebensache.
Adresse: H. H. aus Düsseldorf,beim Universitätspedellcn zu erfragen.
19. An Ferdinand Dümmler.
Berlin, den 5. Januar 1823.
Herrn Ferd. Dümmler in Berlin.
Gemeinschaftliche Bekannte haben mir Ihre Tätig-keit und Loyalität gerühmt. Weil ich, durch Erfahrunggewitzigt, diese beiden Eigenschaften bei einem Buch-händler am höchsten achte, mehr als jedes andere Jn-
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