der Herausgabe schuld bin. Ich habe dieselben vonBrockhaus zurückerhalten mit der äußerst zierlichen undhöflichsten Antwort: daß er gar zu sehr in diesem Augen-blicke mit Vcrlagsartikeln überladen sei. Ich will jetztsehen, daß ich sie irgend anders unterbringe. Es ist demgroßen Goethe ebenso gegangen mit seinem ersten Pro-dukt. Frage mal den „Poeten", ob er Rat weiß? MeineTragödie werde ich trotz ihrer Mängel dennoch druckenlassen. Lebe wohl!
Ich werde wahrscheinlich übermorgen abreisen.Nicht nach Berlin. Ich will eine Fußreise nach demHarz machen. Du und der „Poet", ihr könnet mir dahernicht eher schreiben, bis ich Euch nochmals geschriebenhabe. Dies soll in vier Wochen geschehen.
9. An H. Straube, Dr., zu Hause.
Göttinge», de» S. Februar 1831.
Wen» der Frühling kommt mit dem SonnenscheinDann knospen »nd blühen die Blümlein auf;
Wenn der Mond beginnt seinen StrahlenlaufDann schwimmen die Stcrnlein hinterdrein.
Wenn der Sänger zwei süße Äuglein siehtDann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüt.
Doch Lieder und Sterne und Blümeleinlind Äuglein und Moudglanz und Sonnenschein,
Wie sehr das Zeug auch gefallt,
Ist es doch noch lang nicht die Welt!
Ja, die Welt besteht noch aus andern Ingredienzen.Wenn Du mal in meinem großen Naturepos lesen wirstvon den unzähligen Goldäderchen, die den Weltkörperdurchweben, so wisse nur, daß ich darunter Dukaten,
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