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3 (1851) Romanzero
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Iq-Z-lK'

IV.

Zu Seite 21Z:

Jehuda lien Halcvy.

Das Lied, das der Levit Jehuda gesungen, istals Prachtdiadcm um der Gemeinde Haupt geschlun-gen, als Perlenschnur hält es ihren Hals umrun-gen. Er, des Sangestempels Säul' und Schaft,

weilend in den Hallen der Wissenschaft, derGewaltige, der Liedesspeerschwinger, der die Riesendes Gesanges hingestreckt, ihr Sieger und Bezwinger.

Seine Lieder nehmen den Weisen den Dichtermuth,

fast schwindet vor ihnen Assaph's und Jeduthan'sKraft und Gluth, < und der Korachiten Gesangdäucht zu lang. Er drang in der Dichtkunst Speicherund plünderte die Vorräthe, und entführte dieherrlichsten Geräthe, er ging hinaus und schloßdas Thor, daß keiner nach ihm es betrete. Unddenen, die folgen den Spuren seines Ganges, zuerlernen die Kunst seines Sanges, < nicht seinesSiegeswagens Staub zu erreichen gelang es. AlleSänger führen im Munde sein Wort, und küssenseiner Füße Ort. Denn in der künstlichen RedeWerke zeigt sich seiner Sprache Kraft und Stärke.