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Unterm güldnen BaldachinUnd umrauscht vom HofgesindeSitzt der König und die Kön'gin;Diese gleichet einem Kinde.
Ein französisch stumpfes Naschen,Schalkheit kichert in den Mienen,Doch bezaubernd sind des MundesImmer lächelnde Rubinen.
Schone, flatterhafte Blume —Daß sich ihrer Gott erbarme —>Von dem heitern Seine-UferWurde sie verpflanzt, die arme,
Hierher in den steifen BodenDer hispanischen Grandezza;Weiland hieß sie Vlanch' de Bourl'!Donna Blanka heißt sie jetzo.
Pedro wird genannt der König,Mit dem Zusatz der Grausame;Aber heute, milden Sinnes,
Ist er besser als sein Name.