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3 (1851) Romanzero
Entstehung
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251
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LSI

Pilgernd nach Jerusalem,Ueberfielen ihn Tartaren,

Die an einen Gaul gebundenIhn nach ihren Steppen schleppten»

Mußte Dienste dort verrichten,Die nicht würdig eines RabbiUnd noch wen'ger eines Dichters,Mußte nämlich Kühe melken.

Einstens, als er unterm BaucheEiner Kuh gekauert saß,

Ihre Euter hastig fingernd,

Daß die Milch floß in den Zuber

Eine Position, unwürdigEines Rabbi's, eines DichtersDa befiel ihn tiefe WehmuthUnd er fing zu singen an,

Und er sang so schön und lieblich,Daß der Chan, der Fürst der Horde,Der vorbei ging, ward gerühretUnd die Freiheit gab dem Sclaven.