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3 (1851) Romanzero
Entstehung
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Höfisch fein von Sitten, gabMir der Ritter das Geleite,Und wir wandelten selbanderDurch das alte Gothenschloß.

Zn dem Kreuzgang, welcher leitetNach des Königs Hundeftällen,Die durch Knurren und GekläffeSchon von fernher sich verkünd'gen,

Dorten sah ich, in der WandEingemauert und nach außenFest mit Eisenwerk vergattert,

Eine Zelle wie ein Käfig.

Menschliche Gestalten zwoSaßen drin, zwei junge Knaben;Angefesselt bei den Beinen,

Hockten sie auf fauler Streu.

Kaum zwölfjährig schien der Eine,Wenig älter war der Andre;Die Gesichter schön und edel,

Aber fahl und welk von Siechthum.