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Ueber ihn beugt sich die Gräfin,
Hält ihn liebevoll umschlungen,
Küßt den todesbleichen Mund,
Der so schön ihr Lob gesungen!
Ach! der Kuß des Willkomms wurdeAuch zugleich der Kuß des Scheidens,Und so leerten sie den KelchHöchster Lust und tiefsten Leidens.
In dem Schlosse Blay allnächtlichGiebt's ein Rauschen, Knistern, Beben,Die Figuren der TapeteFangen plötzlich an zu leben.
Troubadour und Dame schüttelnDie verschlafnen Schattenglieder,Treten aus der Wand und wandelnDurch die Säle auf und nieder.
Trautes Flüstern, sanftes Tändeln,Wehmuthsüße Heimlichkeiten,Und post hume GalantrieAus des Minnesanges Zeiten: