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3 (1851) Romanzero
Entstehung
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Durch wunderbare Wahlverwandtschaft,Im Traume machte er ihre Bekanntschaft,Und träumend in sein Herze stahlSich dieses hohe Ideal.

Sehnsucht verzehrt ihn seit jener Stund',Und er, der vormals so froh und gesund,Er ist ein vierfüßiger Werther geworden,Und träumt von einer Lotte im Norden.

Geheimnisvolle Sympathie!

Er sah sie nie und denkt an sie.Er trampelt oft im Mondschein umherUnd seufzet^ wenn ich ein Vöglein wär'!

In Siam ist nur der Leib, die GedankenSind bei Vianka im Lande der Franken;

Doch diese Trennung von Leib und SeeleSchwächt sehr den Magen, vertrocknet die Kehle.

Die leckersten Braten widern ihn an,Er liebt nur Dampfnudeln und Ossian;Er Hustelt schon, er magert ab,Die Sehnsucht schaufelt sein frühes Grab.