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ohne Hosen in die Welt zu kommen, oder wie deines VatersFreund, bald ohne welche hinaus zu gehen, so bedecke Dich jamit diesem nöthigen Kleidungsstück, so lange Du in der Weltwandelst, und lasse sie Dir so schneiden, daß sie, wo möglich,noch über Augen und Ohren gehen, und trage auch DeinenKopf im Hvsenlatz, so wird es Dir nie fehlen. Vor allen Din-gen aber, bester Herzensjunge, befleißige Dich — Mein
Gott, was mache ich? ich dachte nicht, daß sich Wahrheiten nichtmehr gut auf der Post verschicken lassen, also das Übrige ein-mal mündlich.
O! Scherz bei Seite! Ihr häusliches Glück hat mir einenherzlich schönen lieben Abend gemacht. — Wenn ich nur Ge-duld und Kraft zu schreiben hätte! Stundenlang habe ich heuteIhren letzten Brief gesucht, um Einiges daraus zu beantworten;es ist mir aber unmöglich gewesen bei meiner Ungeduld ihn zufinden, und da ich eben heute etwas Laune zu schreiben habe,so drängen sich die Briefe so fürchterlich, daß ich schließen muß.
Empfehlen Sie mich daher Ihrer lieben Frau Wöchnerinund Ihrem kleinen ssns culottes Arm in jus und allen Übri-gen recht herzlich, und-vergessen Sie nicht
Ihren treuen ?c.
A n Hnfc l a n d *).
1.
Güttingen, den 9. Januar 1797.^ie erzeigen mir, verehrungswürdiger Mann, dadurch, daß Sie
'> Christoph Wilh. Hufeland, geb. zu Langcnsalze 17V2; Dor-tor der Mediän, und 1793 Professor derselben zu Jena; 1801 königl.preuß. Leibarzt n. und Geh. Rath. Gest. 183ö.
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