Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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16.

Güttingen, 178l. (Ohne Datum.)

AAenn ich schon selten schreibe, liebster Mann, so handle ichdoch, und es wird Ihnen doch wohl lieber sein Ihre Austragemit Werken als mit Worten beantwortet zu sehen. An Gedan-ken. können Sie glauben, fehlt es auch nicht. Kästners Unheilüber Ihre Abhandlung, an der bereits gedruckt wird, liegt hierbei. Ich denke nicht, daß es nöthig war, viel Federlesens mitAnmerkungen zu machen. Ihr irrtroitus xalostus dient ja oh-nehin zum Ableiten

Für die Geschichte von dem Osnabrückischcn Blitz danke ichcrgebenst. Ich bekam Ihren Brief am Sonnabend vor demlisten August, der der nächste Montag war. An diesem Montagewurde ich um s/2 5 Uhr von einem schweren Donnerwetter ausdem Bette gejagt, es zog aber, wiewohl sehr nahe, vorbei.Kaum lag ich wieder, so donnerte es wieder, und aus demStrich des ersten Donnerwetters und der Situation von diesemmerkte ich, daß uns dieses auf das Korn gefaßt hatte, und zwarhatte es alle Zeichen eines fürchterlichen Donnerwetters. Esblitzte fast jede V4 Minute, und unter 2 oder 3 Blitzen warallemal wenigstens ein Schlag. Ich kleidete mich also an.Es zog sehr geschwind, und das war das einzige Gute. Kaumwar ich fertig, so schien meine Stube wie ini Feuer zu stehen,und der Donner begleitete die Illumination. Der Blitz fuhrin eine Scheuer zwischen der Rothen- und der Barfüßerstraße ohnezu zünden. Gleich darauf schlug es beim Schützenhvfe in einenalten Weidenstamm, und dann in das Amthaus zu Weende.ES that noch mehr sehr nahe Schlüge, und Dicterich bekam