Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
257
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ger Gelehrter. Haben Sie Umgang mit ihm? Wo nicht, sosuchen Sie welchen. Wenn man in den Ausruhcstnnden mitsolchen Leuten reden kann, so braucht man eine Menge vonDingen hernach nicht zu lesen.

12.

Göttingen, dm ilt. Juli 1730.

9?icht als ein Vorhängeschloß vor meinen Rothweinkcller,sondern als ein unterzeichnetes Instrument, worin ich Ihnen,bester Mann, die ungehcuchelteste Versicherung von der Fort-dauer meiner Freundschaft und Hochachtung gegen Sie gebe,schicke ich Ihnen diesen Brief. Ihr Brief war in einer ÜbelnLaune geschrieben; zum Glück habe ich ihn mit sehr guter gele-sen. Böse Laune im Schreiben und gute im Lesen macht aberdoch nur immer ein mittelmäßiges Vergnügen. Schreiben Sienie, als wenn Sie munter sind, so weiß ich schon, Sie mackenallemal einen vergnügten Leser, er lese nun bei guter oderschlechter Laune.

An der Gothaischen Zeitung schreiben vielerlei Leute; auchmein Bruder. Ich habe den Artikel ezuaestiouis nicht gelesen.Zeigen Sie mir doch das Blatt an, so will ich Ihnen in Zeitvon etlichen Wochen sagen, wer der Verfasser oder Einsendergewesen ist.

So weit d. 31. Juli. Nachher kriegte ich eine böse Krank-heit an meinem gelehrten Zeugungsglied, ich meine an mei-ner rechten Hand, die mich 8 Tage und darüber unter die Vor-mundschaft des Chirurgus setzte, daß ich nichts unternehmenkonnte, und darüber kommt Ihr 2ter Brief. Doch nochauf Ihren ersten Folgendes: Ihre Reisebeschreibung habeVII. 1?

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