Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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Wollen Sie die Güte haben das Leipzigsche dem Herrn HofrathEbert in meinem Namen zu überreichen, so soll es mir ange-nehm sein. Doch überlasse ich dieses ganz Ihrer eigenen Dis-position, und Sie können damit machen was Sie wollen.

Ich habe Sie in der Vorrede nur ein einziges mal genannt,aber mehr als einmal auf Sie gezielt, besonders Seite VI undSeite XVI, wo die merkwürdigen Worte: meine Freunde mögensehen w. namentlich auf Sie gehen. O ich habe meinengütigen Necensentcn in der Literaturzeitung sogleich erkannt.Aber das schützt Sie nicht vor meiner Rache: Wenn es ein Un-glück gibt: so sage ich der ganzen Welt im Jntelligenzblatt, undzwar in lauter Kapitalchen, wie S. 82 die Wörter Oeäipusund locastg! Der Herr Hvsrath Eschen bürg ist anAllem Schuld.

Aber ganz ohne Ächerz, mir gefällt das Ding gar nicht,es ist doch viel schaaler Witz darin. Allein wenn Sie auchwissen sollten, wie ich es geschrieben habe! Die Materialien wa-ren da, aber das ganze Leimwerk, der Mörtel wurde im Gar-ten in der Eile angemacht, und so ging es zettclweise nach derDruckerei. Wenn Sie es in der Literaturzeitung anzeigen wol-len, so schonen Sie mich nicht, nur wünschte ich nicht, daß Et-was gesagt würde, was dem Verleger schaden und folglich dasGanze in's Stocken bringen könnte. Ich habe wirklich bei die-sem Unternehmen keine andere Absicht, als mir geschwind Et-was zu verdienen. Schlägt mir dieses fehl, so höre ich gleichauf. Hingegen bitte ich um die strengste Kritik privatim; sa-gen Sie mir Alles was Sie denken und wie Sic es denken,ich nehme Alles ein, was Sie mir zu meinem Heil einschenken,es sei so bitter als es wolle; die Pille ohne Vergoldung unddas Trünkchen ohne Honigseim auf des Bechers Rand. Denn