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haben die schönsten Hoffnungen zu einer Wasserpartie. Leberecht wohl, mein lieber Dieterich. Wenn Du mich wieder ha-ben willst, so schicke nur den Wagen gegen halb neun, heutemeine ich, denn morgen wäre nicht mehr durchzukommen. Soeben höre ich, daß das Pfarrhaus zu Roringen') flott gewordenund bei Weende') vor Anker liegen soll.
43.
Göttingcn, den 3. Mai 1798.
(Nach Leipzig.)
Liebster, bester, einziger Freund!
zAu willst einen Brief von mir haben. Also hier ist einer.Er würde sehr weitläuftig ausfallen, wenn ich Dir alle Em-pfindungen und Bewegungen meines Herzens an dem Abendenach Deinem Abschied ausdrücken wollte. Ich habe Dir nachge-sehen, so weit es mein Kammerfenster und die Bäume verstar-teten, und ging endlich unaussprechlich gerührt weg. DochNichts weiter hiervon. Es würde mir schwer werden hierbei zuverweilen. Der Himmel gebe Dich mir wieder, ich habe keinenWunsch weiter und zähle die Tage.
Tu hast mir unfern guten Stallmeister zugeschickt mich zubekehren; er hat sich viele Mühe gegeben, und für die Mühehabe ich ihm gedankt, aber bekehrt hat er mich — nicht. Erbetrachtet die jetzigen Franzosen noch viel zu sehr als ein regu-lirtes Volk, das Contracte schließt und hält wie wir ehrlichenLeute, und ich halte sie für eine Rotte, welcher Nichts in der
') Dörfer in der Nähe von Göttingen.