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1 (1846)
Entstehung
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Nichts, allein in London, wenn das Herz gesund, eine wahr-Kaste Pein für einen Abreisenden ist.

Frage doch gleich Hrn. Prof. Büttner, ob ich ihm ein irlän-disch und englisches Wörterbuch kaufen soll, das mir aufgesto-ßen ist. Es ist in 4to und zu Paris 1732 gedruckt und kosteteine halbe Guinee. Eine irländische und schottischhvchländischeBibel habe ich noch nicht erhalten können.

Hrn. Blumenkelch sage doch nebst meinem gehorsamstenKompliment, daß ich ihm auf die meisten seiner Fragen nachVermögen dienen werde. Der botanische Gärtner in Kcw, Hr.Aiton, wird sich eur Vergnügen daraus machen, nicht allein mit ihmzu cvrrcspondircn, sondern auch ihm Alles zu verschaffen, wasin seinem Vermögen steht. Ich wohne jetzt auf einem Kaffee-Hause ganz allein, und künftigen Montag reise ich wieder ausdas Land. Es ist ein sehr großes Sterben hier, und mancheLeute, die mehr zu verlieren haben als Dein Freund, sind äu-ßerst ängstlich. Ich bin sehr gelassen dabei und lebe so ordent-lich fort wie vorher, ohne mich mehr in Acht zu nehmen. Sterbeich, so gehe ich nicht nach Deutschland, das ist Alles.

Ich wünsche nur, daß Du einmal einen solchen London-schen Tag wie den heutigen sehen könntest. Es regnet, alswenn die Engel glaubten, es brennte hier unten, und eineSteinkohlendampfwolke bat sich so dick in meiner Straße nie-dergelassen, daß ick, um meinen Augen keine Gewalt anzu-tbun, indem ich dieses schreibe, sum halb eilf des Vormittags)ein Licht brenne, und noch gestern Abend um 10 Uhr war essternhell und fror hart.

Lebe wohl/mein Werthester, und grüße Dein Haus.