Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
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Die äußerst glücklichen Umstände, unter welche» es geschah, werdeich Dir später erzählen. So ist nun Deine Sache angehängt,bei einem Könige, der viel auf Dich hält und ganz für DeineAnstalten eingenommen ist. Ich versichere Dich, daß mir nunungewöhnlich leicht um das Herz ist, da ich Deinen Auftragsv habe ausrichten können, daß mir keine bessere Art zu wünschenmöglich gewesen wäre. Einige Zeit, etwa eine halbe Stunde,nach diesem hatte ich wieder eine Unterredung ganz allein, aber derInhalt derselben, so unvergeßlich er mir auch sein wird, gehörtnicht hieher. Ich wollte Abschied nehmen, allein der Königsagte: Wir sehen einander noch einmal, und stellte nur sogarfrei, ob es Donnerstag oder Freitag früh sein sollte, weil erwußte, daß ich jetzt meistens engagirt bin. Ich wählte denFreitag, da der König in der Stadt ist.

Ich reise künftigen Montag, den gten November, von hierab und zwar mit drei Engländern, wovon der eine ein Ncveudes Herzogs von Ancastcr ist. Sie müssen alle drei unter dem-selben Dache mit mir logiren, und wenn's das Zeughaus seinsollte. Also müssen wenigstens vier Stuben und vier Schlaf-kammern und ein Zimmer, wo man frühstücken und essen kann,da sein. Lasse mich um des Himmels willen nicht sitzen.

Ich huste stark, schlaft wenig, und mein Auge will nichtbesser werden,, obgleich ich so ordentlich gelebt und noch lebe, wieein vierwöchiges Lamm, nur daß ich zuweilen ein Glas Weinstatt Schafmilch trinke.

Vorige Woche habe ich zwei Trauerspiele von sehr verschie-dener Art an einem Tage angesehen. Des Morgens sah ich zuTyburn drei Straßcnräuber, einen Einbrecher und einen Falsch-münzer aufknüpfen, und am Abend Hrn. Garrick zum ktcnMale und zwar die Nolle des Lusignan in der Zaire machen.