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Meine Gesundheit ist in diesem Jahre sich schreibe dieseserst am 24sten) schlechter als jemals. Ich habe es bisherbald im Halse, bald in den Augen und bald in den Zähnengehabt, und gestern bin ich erpreß nach London gegangen, ummir einen ausziehn zu lassen, welches mir wenigstens von dieserSeite Ruhr verschafft hat. Ich babe seit einiger Zeit so schlechtgeschlafen und sv wenig Solides essen können, daß ich ganzverfallen bin, und ich glaube, Sie wurden mein Gesicht nichtmehr kennen, wenn Sie es sähen. Noch gestern kragte die Kö-nigin mich, was mir fehle, da ich so blaß aussähe. Es istnur allein der Mangel an Schlaf und, wie ich sage, in diesenletzten Tagen, an solider Nahrung, denn ich müßte fast wieein Kind bloß von Milch und Brei, und diese sparsam genom-men, leben. Wenn uns die Sonne etwas näher kommt undich dieses feuchte Nest verlassen kann, so soll es , will's Gott,besser werden.
Ich werde mit diesem Courier auch an Hr. und die Ma-dame Dieterich schreiben, aber Nichts von dem was ich Ihnengeschrieben habe, daher ich Sie bitte, diesen Freunden Allesaus diesem Briefe vorzulesen > was Sie für dienlich erachten.Sic werden meine Art zu schreiben gütigst entschuldigen, nichtais Einem, der auf dieser Insel seine Muttersprache vergessen,sondern als Einem, der so viel zu schreiben hat, daß es ihm un-möglich ist, Concepte zu machen und Perioden zu drechsclnl
London, den ÜSstkir Januar 1775.
R. S.
Nun habe ich auch das Packet erhallen, worin die Hall'scheZeilung lag. Ich danke Ihnen gehorsamst für Ihre Anzeige.
Was denken Sie von dem Musenalmanach? Meines Er-