Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
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im Junius >774, wo er so roch, daß ich mein Fenster verschilfßen mußte. Ich glaube nicht, daß er so schädlich ist, als manglaubt. Denn so bald man etwas einmal für wunderbar hält,so zieht sich sogleich ein Haalrauch zwischen Vernunft undWahrheit, und Alles wird wunderbar.

Mein Körper ist, wie es sich für den Körper eines ?rok.?!i^siees geziemt, ein nie versagendes Barometer, Ther-mometer, Hygrometer, Manometer w., allein ich em-pfinde von diesem Nebel keine besondere Wirkung; wir ha-ben ihn hier sehr stark, und bemerken auch allerlei, aber nichts,was sich nicht auch von einer trockenen Hitze erwarten ließe.Man kann bei solchen Dingen nicht genug zweifeln. Die Luitist ein Auflösungsmittel für eine zahllose Menge von Dingen;eine große Hitze macht sie fähig, Dinge aufzulösen, die sie sonstnicht auflöst, und das scheint hier freilich der Fall zu sein.Woraus der Nebel besteht, habe ich nicht ausmachen können;ich habe die Lust in diesen Tagen mit einem vortrefflichen Fon-tanaschen Eudiometer geprüft. Sie ist nicht schlechter, als sonst;allein auch darauf kann ich wieder nicht rechnen, weil bei die-sem Instrument die zu prüfende Luft durch Wasser gehen muß,wo sich gerade das Widrige absetzen kann. Also mir einemWort, ich weiß nicht, was es ist, und glaube nicht, daß er soschädlich ist. Daß die Sonne roth dabei aussieht, ist gar nichlwunderbar. Die rochen Strahlen sind die kräftigsten bekannt-lich, sie dringen noch durch, wenn die andern schon mehr reslec-tirt werden; die Sonne geht daher roth auf, und noch mehrroth unter, weil sie da durch die Dünste scheinen muß, dieJdro Majestät selbst gnädigst aufgetrieben haben. KünstlicheAuslösungen, die zwischen Aug' und Licht gehalten roth, alleinjenseits Aug' und Licht (das Aug in der Mitte) aschgrau ausse-