Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
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guten Bing, der hier nicht weit von mir den letzten Morgen ab-wartet, auf seinen Stelzen, und dann Sie mit dem zar-ten Gesicht und weißem Haar, der so unnachahmlich mir dem H a chsprechen konnte, daß alle Menschen lachten, nur Sie nicht. Ichwürde auch gewiß einen so erfreulichen Brief sogleich beantwor-tet und ein Andenken, das meinem Herzen so wohl thar, mitDank erwicdcrt haben. Allein die ersten Posttage, die daraufkamen, hatte ich Abhaltung um die Stunde, die ich der Ant-wort gewidmet hatte, dann Zahnweh, dann Husten und gegrün-dete Furcht vor Schwindsucht, die mich Alles vernachlässigenmachte, Alles. Fragen Sie meine Brüder, wie lange ich denennicht geschrieben habe. So viel zur Verlheidigung, aber dem-ohngeachtet rechne ich ganz und gar auf den Mantel der Liebe.

Liebster Freund, (erlauben Sie mir, daß ich Sie so nenne)fahren Sie ja fort mit Ihren Briefen. Sie sollen nicht mehrüber mich klagen.

Du liebster Himmel, ich habe so viele Briefe mit der Haudzu beantworten, daß es mir ein Fest ist, wenn einmal einerkommt, wo das Herz an der Antwort Antheil nehmen kann;wenn ich nur wohl bin. Ich kränkle jetzt sehr, und habe vori-gen Winter den einfältigen Einfall, zum ersten und letzten Malin meinem Leben gehabt, sieben Stunden des Tages zu lesen.Ich weiß nicht, ob die Leute klug geworden sind, die bei mirgehört haben; allein das weiß ich, ich wäre fast toll geworden.

Kommen Sie ja einmal. Ob ich gleich ein sehr weitläuf-tiges Logis habe, so bin ich doch nicht dazu eingerichtet, Jeman-den zu logirc», allein Essen und Trinken sollen Sie bei mirhaben, und Wein so viel als hinlänglich ist, auf die Vorstellun-gen unserer Jugend das nöthige Licht zu werfen.

Zur Blitzablcitung kann ich Ihnen schlechterdings kein befse-