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18.
Jung-Katcrverein für Porfie-Musik.
Der philharmonische KatervcreinWar aus dem Dache versammeltHeut Nacht — doch nicht aus Sinnenbrunst;Da ward nicht gebuhlt und gerammelt.
Es paßt kein Sommernachthochzeitstraum,Es passen nicht Lieder der MinneZur Winterjahrzeit,zu Frost und Schnee zGefroren war jede Rinne.
Auch hat überhaupt ein neuer GeistDer Katzenschast sich bemeistert;
Die Jugend zumal, der Jung-Kater istFür höheren Ernst begeistert.
Die alte frivole GenerationVerröchelt; ein neues Bestreben,Ein Katzensrühling der PoesieRegt sich in Kunst und Leben.
Der philharmonische KatervereinEr kehrt zur primitivenKunstlosen Tonkunst jetzt zurück,Zum schnauzcnwüchsig Naiven.
Er will die Poesicmusik,
Rouladen ohne Triller,
Die Instrumental- und Vocalpocsie,Die keine Musik ist, will er.
Er will die Herrschaft des Genies,Das freilich manchmal stümpert.
Doch in der Kunst oft unbewußtDie höchste Staffel erklimpert.
Er huldigt dem Genie, das sichVon der Natur entfernt hat,
Sich nicht mit Gelehrsamkeit brüsten willUnd wirklich auch nichts gelernt hat.