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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Seit langen Jahren, wie oft, o Kleiner,Mit Neid und Wehmuth gedenk' ich deinerDoch die Kasie, die Käß' ist gerettet.

7.

u n v o l l k o m m e n h e i t.

Nichts ist vollkommen hier aus dieser Welt.Der Rose ist der Stachel beigesellt;

Ich glaube gar, die lieben holden EngelIm Himmel droben sind nicht ohne Mängel.

Der Tulpe fehlt der Duft. Es heißt am Rhein:Auch Ehrlich stahl einmal ein Ferkelschwcin.

Hätte Lucretia sich nicht erstochen,

Sie wär' vielleicht gekommen in die Wochen.

Häßliche Füße hat der stolze Pfau.

Uns kann die amüsant geistreichste FrauManchmal langweilen wie die HcnriadeVoltair's, sogar wie Klopstock's Messiade.

Die bravste, klügste Kuh kein Spanisch weiß.Wie Maßmann kein Latein Der MarmorstcißDer Venns von Canova ist zu glatte,Wie Maßmanns Nase viel zu ärschig platte.

Im süßen Lied ist oft ein saurer Reim,Wie Bicncnstachel steckt im Honigseim.

Am Fuß verwundbar war der Sohn der Thetis,Und Alexander Dumas ist ein Metis.

Der strahlenreinste Stern am Himmelzelt,

Wenn er den Schnupfen kriegt, herunterfällt.Der beste Aepfelwein schmeckt nach der Tonne,Und schwarze Flecken sieht man in der Sonne.

Du bist, verehrte Frau, du selbst sogarNicht fehlerfrei, nicht aller Mängel baar.Du schaust mich an du fragst mich was dir fehle?Ein Busen, und im Busen eine Seele.

Heine. IV,

WW»?