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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ich lag auf der grünen Wiese des Glücks,Die Sonne grüßte goldigsten Blicks;Ein Lorbeerkranz umschloß die Stirn,

Er duftete mir Träume in's Gehirn,

Träume von Rosen und ewigem MaiEs ward mir so selig zu Sinne dabei.So dämmersüchtig, so sterbefaul

Mir flogen gebrat'ne Tauben in's Maul,Und Englcin kamen, und aus den TaschenSie zogen hervor ChampagnerflaschcnDas waren Visionen, Seifenblasen,>Sie platzten Jetzt lieg' ich auf feuchtem Nasen,Die Glieder sind mir rheumatisch gelähmt,Und meine Seele ist tief beschämt.

Ach, jede Lust, ach, jeden GenußHab' ich erkauft durch herben Verdruß;Ich ward getränkt mit BitternissenUnd grausam von den Wanzen gebissen;Ich ward bedrängt von schwarzen SorgenIch mußte lügen, ich mußte borgenBei reichen Buben und alten VettelnIch glaube sogar, ich mußte betteln.

Jetzt bin ich mlld' vom Nennen und Laufen,Jetzt will ich mich im Grabe verschnaufen.

Lebt wohl! Dort oben, ihr christlichen Brüder,Ja, das versteht sich, dort sehn wir uns wieder.

3.

Auferstehung.

Posaunenrns erfüllt die Luft,Und furchtbar schallt es wieder;Die Todten steigen aus der Gruft,Und schütteln und rütteln die Glieder.

Was Beine hat, das trollt sich fort,Es wallen die weißen GestaltenNach Josaphat, dem Sammclort,

Dort wird Gericht gehalten.