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Auf des Altars MarmorstufcnHockt ein hundertjährig Männlein,Ohne Haar an Kinn und Schädel;Trägt ein scharlach Kamisölchen.
Dieses ist der Opfer-Priester,
Und er wetzet seine Messer,
Wetzt sie lächelnd, und er schieletManchmal nach dem Gott hinauf.
Vitzliputzli scheint den BlickSeines Dieners zu verstehen,Zwinkert mit den AugenwimpernUnd bewegt sogar die Lippen.
Auf des Altars Stufen kauernAuch die Tempel-Musici,Paukenschläger, Kuhhornbläscr —Ein Gerassel und Getute —
Ein Gerassel und Getute,
Und es stimmet ein des ChoresMexikanisches Te-Deum —Ein Miauten wie von Katzen —
Ein Maulen wie von Katzen,
Doch von jener großen Sorte,
Welche Tigerkatzcn heißenUnd statt Mäuse Menschen fressen!
Wenn der Nachtwind diese TöneHinwirft nach dem Seegestade,
Wird den Spaniern, die dort lagernKatzenjämmerlich zu Muthe.
Traurig unter Trauerweiden,
Stehen diese dort noch immerUnd sie starren nach der Stadt,Die im dunkeln Seegcwässer
Wiedcrspiegelt, schier verhöhnend.
Alle Flammen ihrer Freude —Stehen dort wie im ParterreEines großen Schauspielhauses