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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ein Erdrosseln war's, ein Würgen,Ein Gemetzel, das sich langsam,Schaurig langsam, weiter wälzte,Ucbcr Brücken, Flöße, Fürthen.

Die Indianer sangen, brüllten,

Doch die Spanier fochten schweigend;Mußten Schritt für Schritt erobernEinen Boden für die Flucht.

In gedrängten Engpaß-KämpfenBoten g'ringcn Vortheil heuteAlt-Enropa's strenge Kriegskunst,Fencrschlünde, Harnisch, Pferde.

Viele Spanier waren gleichfallsSchwer bepackt mit jenem Golde,Das sie jüngst erpreßt, erbeutetAch, die gelbe Sündenlast

Lähmte, hemmte sie im Kampfe,Und das teuflische MetallWard nicht blos der armen Seele,Sondern auch dem Leib verderblich.

Mittlerweile ward der SeeGanz bedeckt von Kähnen, Barken;Schützen saßen d'rin und schössenNach den Brücken, Flößen, Fürthen.

Trafen freilich im GetümmelViele ihrer eignen Brüder,

Doch sie trafen auch gar manchenHochvortrcfflichcn Hidalgo.

Auf der dritten Brücke fielJunker Gaston, der an jenemTag' die Fahne trug, woraufConterfeit die heil'ge Jungfrau.

Dieses Bildniß selber trafenDie Geschosse der Indianer;

Sechs Geschosse blieben steckenJust im Herzen blanke Pfeile,