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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Freundlich nahm mich auf Uraka,Doch es wuchs, zu meinein Schrecken,Diese Freundlichkeit, ausartendEndlich gar in Sinnenbrunst.

Ja, es flackerte die UnzuchtScheußlich auf im welken BusenDieser lasterhaften Vettel,

Und sie wollte mich verführen.

Doch ich flehte: ach, entschuld'gcnSie, Madam'! bin kein frivolerGoethcaner, ich gehöreZu der Dichterschule Schwabens.

Sittlichkeit ist unsre Muse,

Und sie trägt vom dicksten LederUnterhosen ach! vergreisenSie sich nicht an meiner Tugend!

Andre Dichter haben Geist,

Andre Phantasie, und andreLeidenschaft, jedoch die TugendHaben wir, die Schwabendichter.

Das ist unser einz'ges Gut!

Rauben Sie mir nicht den sittlichReligiösen Bettclmantel,

Welcher meine Blöße deckt!

Also sprach ich, doch ironischLächelte das Weib, und lächelndNahm sie eine MistelgerteUnd berührt' damit mein Haupt.

Ich empfand alsbald ein kaltesMißgefühl, als überzögeEine Gänsehaut die Glieder.

Doch die Haut von einer Gans

War es nicht, es war vielmehrEines Hundes Fell seit jenerUnheilstund' bin ich verwandelt,Wie Sie sehn, in einen Mops!"