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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Es ergriff mich wilde SehnsuchtWie nach Traum und Tod und Wahnsinn,Und nach jenen Reiterinnen,

Die ich sah im Geistcrhecrzug.

O, Ihr holde» Nachtgesichte,

Die das Morgenroth verscheuchte,

Sagt, wohin seid Ihr entflohen?

Sagt, wo hauset Ihr am Tage?

Unter alten Tempcltriimmern,

Irgendwo in der Romagna,

(Also heißt es) birgt DianaSich vor Christi Tagesherrschast.

Nur in mittcrnächt'gem DunkelWagt sie es hervorzutreten.

Und sie freut sich dann des WaidwerköMit den heidnischen Gespielen.

Und die schöne Fee AlmudeFürchtet sich vor Nazarenern,

Und den Tag hindurch verweilt sieIn dem sichern Avalun.

Dieses Eiland liegt verborgenFerne, In dem stillen MeereDer Romantik, nur erreichbarAus des Fabelrosses Flügeln.

Niemals ankert dort die Sorge,

Niemals landet dort ein DampfschiffMit neugierigen Philistern,

Tabackspfciscn in den Mäulern.

Niemals dringt dorthin das blödeDumpslangweil'ge Glockcnläuten,

Jene trüben Bumm-Bumm-Klänge,Die den Feen so verhaßt.

Dort in ungestörtem Frohsinn,

Und in ew'ger Jugend blühend,

Rcsidirt die heitre Dame,

Unsre blonde Frau Abundc.