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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
20
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Es ward mir unleidlich, ich drehte mich umlind sprach: Jetzt steh' mir Rede,Was folgst du mir auf Weg und Steg,Hier in der nächtlichen Oede?

Ich treffe dich immer in der Stund,Wo Weltgefühle sprießenIn meiner Brust und durch das HirnDie Geistesblitze schießen.

Du stehst mich an so stier und festSteh' Rede: was verhüllst duHier unter dem Mantel, das heimlich blinkt?Wer bist du und was willst du?

Doch jener erwiederte trockenen Tons,Sogar ein bischen phlegmatisch:

Ich bitte dich, cxorzirc mich nicht.Und werde nur nicht emphatisch!

Ich bin kein Gespenst der Vergangenheit,Kein grabentsticgener Strohwisch,

Und von Rhetorik bin ich kein Freund,Bin auch nicht sehr philosophisch.

Ich bin von praktischer Natur,Und immer schweigsam und ruhig.

Doch wisse: was du ersonnen im Geist',Das führ' ich aus, das thu' ich.

Und zehn auch Jahre drüber hin,Ich raste nicht, bis ich verwandleIn Wirklichkeit was du gedacht;

Du denkst, und ich, ich handle.

Du bist der Richter, der Büttel bin ich,Und mit dem Gehorsam des KnechtesVollstreck' ich das Urthcil, das du gefällt,Und sei es ein ungerechtes.

Dem Consul trug man ein Beil voran,Zu Rom, in alten Tagen;

Auch du hast deinen Liktor, doch wirdDas Beil dir nachgetragen.