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R ö h r e.
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Leitung = L und der lothrechten Flöhe = FI gefunden wird. ImGanzen wird den Resultaten der Versuche gemäfs in dieser For-mel die Geschwindigkeit des Wassers in langen Röhren derQuadratwurzel aus ihrem Durchmesser direct und aus ihrerLänge umgekehrt proportional gesetzt, was in einer durchLeslie 1 aufgestellten einfachen Formel, wonach
seyn soll, gleichfalls geschieht. Langsdorf 2 handelt überdiesen Gegenstand sehr ausführlich, ist aber der Meinung, dafsman aus dem nämlichen Grunde, wonach die Geschwindig-keit im geraden quadratischen Verhältnisse der Längen und imumgekehrten quadratischen der Durchmesser vermehrt wird,mit folgender bequemen Formel der Wahrheit mindestens sehrnahe komme, wonach die Geschwindigkeit des Ausfliefsens
und, wenn man zugleich nach du Buat die Hindernisse be-rücksichtigt, welche aus mäfsigen, nicht eckigen, sondernabgerundeten, 45° nicht erreichenden Krümmungen entstehn,
angenommen wird, wenn V die Geschwindigkeit in einer Se-cunde, FI, L und d die lothrechte Flöhe, die Länge und denDurchmesser der Röhrenleitung, S aber die Summe der Si-nusse sämmtlicher Krümmungen bezeichnen. Am vollständig-sten hat v. Gehstner 3 diesen Gegenstand untersucht und da-bei sowohl die obengenannten Versuche von Bossut unddu Buat, als auch die von dem verstorbenen Fr. J. v. Gerst-ner angestellten berücksichtigt, wovon eine Reihe zugleichden Einflufs der Temperatur des Wassers aufzufinden bestimmtist. Da letztere für die geringen Unterschiede, die bei ge-
V —
Kd7S4.FI
K5784.H
+ 0,16 S 2
1 Elements of nat. Philos. T. I. p. 369.
2 Lehrbuch d. Hydraulik. S. 62.
3 Handbuch der Mechanik. Th. H. S, 175 ff.