Rad an der Welle.
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Anwendung kommt, so genügt es, hier nur die zweite kurzzu beschreiben. Solche Treträder bestehn aus einer hori-zontalen Welle mit zweimal 4, 6 oder S einander parallelen p; g<und 2 bis 4 Fufs von einander abstehenden, in die Welle ein- 194.gelassenen Speichen, deren äufsere Enden durch zwei gleich-falls einander parallele Ringe verbunden sind. Werden dannüber diese Ringe Breter genagelt und dem Erfordernisse gemäfsbefestigt, so giebt dieses den Radkranz, in welchem Menschenoder Thiere sich bewegen und durch ihr Gewicht das Radumtreiben. Damit diese nicht herausfallen, gehn die genann-ten Ringe hoch an den Speichen herauf, vortheilhafter aberwerden an den Seiten zwei parallele Barrieren angebracht,zwischen denen das Rad umläuft, und zugleich wird in dereinen von diesen eine geeignete Thür angebracht, um durchdiese in den Radkranz zu gelangen. Der Halbmesser der fürMenschen bestimmten Räder beträgt mindestens S Fufs, damitdie Arbeiter noch aufrecht darin stehn können , der für Thiereeingerichteten meistens 10 bis 12 und wohl noch mehr Fufs.
Um das Verhältnifs der Kraft zur Last beim Tretrade zup-jg.finden, sey P die zu hebende Last, das bewegende Gewicht P'195.wirke in u, also in der Richtung Bso ist nach dem allge-meinen Gesetze des Hebels T. CD = P'. C B* oder P : P' =
B'C' : C'D. Ferner sollte die Umdrehung des Rads durchC'a geschelin, sie geschieht aber wirklich nur durch B'C', mit-hin verhält sich die wirklich in Ausübung kommende Kraft-äufserung zur absoluten, >vie B' G : C'a; wegen der Aehnlich-keit der Dreiecke CAB und CaB ist also die Arbeit dienämliche, als ob der Mensch oder das Thier sein eigenes Ge-wicht auf der geneigten Ebene bewegt, und da diese Art derKraftanwendung keineswegs die vortheilhafteste ist, so folgthieraus, dafs auch die Treträder keineswegs mit Vortheil an-gewandt werden, da sie wegen ihrer Gröfse nicht überall An-wendung leiden, kostbar sind, stark gebaut seyn müssen, umdie bedeutende Last zu tragen, dann durch ihr Gewicht dieReibung vermehren und bei zu hebenden Lasten, wenn dieMenschen oder Thiere zu weit rückwärts treten, wohl gar so starkumzulaufen anfangen, dafs beide dadurch grofsen Beschädigungenausgesetzt werden. Aus diesem Grunde ist es nothwendig, beiihnen eine Vorrichtung, z. B. ein Bremswerk, anzubringen,um sie augenblicklich festzustellen. Weit vortheilhafter sind