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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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1123
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Ursprung

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der Mineralquellen.

' die Warme der oben erwähnten Quelle zu Mariara höher fan-den, als tobt Humboldt, und zwar so, dafs hier kein Be-' obachtungsfehler obwalten kann, da andere Messungen so ge-nau übereinstimmen. Letzterer hatte sie nämlich im Jahr 1800i nur 39°,3 gefunden, erstere aber erhielten 1823 vielmehr 64", auch fanden sie die Wärme der einen Quelle zu Las Trin-cheras allerdings ganz übereinstimmend mit v. Humboldt 92°,2,

. die der andern aber 97°; beide Messungen wurden im MonatFebruar gemacht, so dafs aus der ungleichen Jahreszeit keinGrund dieser Abweichung zu entnehmen ist. Die beiden ge-i nannten Reisenden wollen ferner beobachtet haben, dafs dieTemperatur der Quellen mit der Höhe abnimmt, denn siefanden zu Las Trincheras bei Porto Cabello. ungefähr im Ni-veau des Meers 97°, zu Mariara in 476 Meter Höhe 64"und in der Quelle zu Onoto auf 702 Meter Höhe 44°,3. Zurweitern Prüfung dieser Behauptung miifsten Versuche bei Quel-len gemacht werden, die an dem nämlichen Orte in unglei-chen Höhen entspringen, wozu aber selten . Gelegenheit ge-geben wird. Dafs die Bestandtheile der Mineralquellen zu-weilen überhaupt oder in unbestimmten Perioden eine Verän-derung erleiden, behauptet F. 'WuitZEit * 1 , es sind mir jedochkeine sonstige zur Entscheidung dieser Frage genügende Er-fahrungen bekannt.

Es ist ein ziemlich allgemein verbreitetes, durch ver-schiedene Aerzte unterstütztes Vorurtheil, dafs die Wärme dernatürlichen Mineralwasser eine andere und zwar höhere Po-tenz sey, als diejenige, die man ihnen künstlich mittheilenkann. Zum Beweise führte man die vermeintlichen'Erfahrun-gen an, wonach die natürlichen Thermalwasser einen andernEindruck auf den menschlichen Körper machen sollen, alskünstlich erhitztes Wasser, indem man die erstem heifser undmit geringerem Widerwillen trinken könne, als die letztem,ungeachtet diese Behauptung damit im Widerspruche steht,dafs das Wasser der Thermen zu technischen und Ökonomi-1 sehen Zwecken vielfach mit gleichem Erfolge, als künstlicherhitztes , benutzt zu werden pflegt. Auch auf Vegetabilien

kliom. Science T, III, p. 428. Vergl. Ami. de Chim. et Phys. XXIII.272. LII. 188.

1 Scliweigg. Jahrb. XII. 122.