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7,2 (1834) Po - R
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Quelle.

Am berühmtesten waren von jeher die Nnphlhaquellen j nAsien. Einige derselben ergiefsen sich in den Tigris, und zwarso reichlich, dafs die Schiffer das obenschwimmende Erdölanzünden und einen feurigen Flufs bilden. Im Golf von

Bengalen wird das Erdöl aus 560 Brunnen gewonnen; i nFarghana und der Umgegend ist es in Menge vorhanden, des-gleichen am oberen Gihon bei ßalk, von wo aus dasselbe

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sich neben den Salzquellen bis zum caspischen Meere hin ver-schiedentlich zeigt. Als Alexander der Grosse von lialkaus gegen die Sogdianer marschirte und am Flusse Oxus seinLager aufschlug, benutzte er die Anwesenheit dieser Quellenals günstige Vorbedeutung, denn es sollte eine Wasserquelleund eine Erdölquelle plötzlich neben seinem Zelte entsprungenseyn , welches Ereignils sogleich durch Opfer gefeiert wurde,Bei Baku unfern des caspischen Meers und der Insel Abn-heron oder Abscheron, in der Nähe der gleichfalls berühmtenstets brennenden Feuer ist die Menge des Erdöls so grofs, dafses sogar die sämmtlichen Wasserquellen mehr oder minderverunreinigt. Ungefähr 2000 Schritte von jenen heiligenFeuern sah Kämpfer zwei Naphthabrunnen, und einen drit-ten, welcher nicht mehr quoll; denn ungeachtet der unet-mefslichen Ergiebigkeit jener Gegenden scheint die Menge desquellenden Oels doch abzunehmen , indem nach Kämpfer aus40, nach Bruce aus 30 und nach Reineggs nur noch aus25 Brunnen geschöpft wurde. Das Abschöpfen geschieht beiTage und bei Nacht wird der Abgang wieder ersetzt. DieQuellen der schwarzen Naphtha (der Ertrag der weifsen istnur sehr gering) gaben früher täglich 200 Maulthierlasten.Als die Russen im Jahr 1722 in den Besitz jener Gegend ka-men , betrug die Pacht jährlich 50,000 Rubel. Man schöpftaus den gröfsern Brunnen täglich 700 ff, aus den kleinern 50bis 60 ff. Gegenwärtig ist die Benutzung derselben ein Re-gale des Fürsten von Baku, welcher 15 Cisternen angelegthat, woraus die Naphtha meistens nach Sihan versendet wird,um dort beim Seidenbau als Brennmaterial zu dienen. Dasich das Erdöl über Wasser leicht ausbreitet und dann ent-zünden läfst, so wird es zur Belustigung von den Einwoh-nein oft auf das Meer zwischen den Inseln an der Küste descaspischen Meers gegossen und angezündet, worauf die Wel-len die Flamme auslöschen, die Oberfläche aber zu brennen