B e s t a n d I, li e i 1 e.
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woraus beim ruhigen Stellen Marmor gebildet wird, welcher ingrofsen Hatten gehauen und geschliffen blofs zum Gebraucheder Könige bestimmt ist 1 . Die Masse der durch die Quellenzu Tage geförderten Substanzen ist so grofs, dafs sie zuwei-len ganze Iliigel bildet, wie namentlich durch die zu St. Fi—lipe im Toscnnischen und nach der Aussage mehrerer Reisen-den, namentlich Menge’s, häufig auf Island geschehn seynsoll 2 3 , was bei der bekannten grofsen inkrustirenden Kraft derdortigen Quellen selbst wahrscheinlich wird.
13. Die versteinernden Quellen, welche vegetabilischeKörper mit Kieselerde erfüllen, zuweilen sie zerstören undKieselsinter an ihre Stelle setzen, haben schon in den frühe-sten Zeiten die Aufmerksamkeit erregt. MussctiEjsliROEfc 3 be-richtet, dafs bereits ViTUtrV, Strabo , Plinjcus und CaeSiü 9solche kannten-, ferner erwähnt er eihen versteinernden Flufsbei Palimbang auf Sumatra, eihen andern in Chili, Welcherhineingeworfenes Holz so versteinert, dafs es am Stahl Feuergiebt. In Peru, nördlich Vön Quito, in der Bucharei und aufIsland giebt es solche, ja sogar einer von deh Pfählen derDonaubrücke, Welche die Pionier unter Trajan im Jahre 104erbauten, Wurde bis Zu 0,25 Zoll tief Versteinert gefunden,als ihn Franz der Erste 1760 heraüsüehmen liefs 4 5 . Merk-würdig hierbei ist, dafs die Kieselerde in solchen Wassernnicht mechanisch fortgerissen Wird, sondern völlig aufgelöstVorhanden ist, wie 'V'auqüelin s Und Klai;r0T1i durch ihreVersuche gefunden haben, da sie bei mehrmaligem Filtrirennicht zurückbleibt 6 .
14. Unter die interessanten Quellen gehören die erstneuerdings beachteten, deren Wasser eine geringere odergröfsere Menge von Schwefelsäure enthalt. Die berühmtesteunter diesen ist diejenige, welche von dem jetzt ruhenden
1 Aus Kf.ii Foätee's und Mdltki’j Reisen iintgeth» durch KÄstt«in Scliweigg. Journ. I.III. 475.
2 Edinb. Phil. Journ, N. IV. p. 307.
3 Introduct. §. 1430.
4 Kirwan Geol. Essays. EäS. IV. p. 139.j
5 Ann. de Chim. T. XXXIX. Parfaitement dissoute , heilst esdaselbst'.
6 D’Aubuisson Traite de deog. T. I. ö, 57 {
VII. Bd,
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