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Bes tan d lli eile. 1101
nördlifchern Provinzen, nämlich zu Condra, Köditz und Lan-neria'u in Thonschiefer, zu Neustadt bei Kissingen und Sinn-berg im bunten Sandstein und zu Grofsschattengrün in Glim-merschiefer; reicher'daran ist Wiirtefhbevg, wo sie insgesammtaus jiingern Felsarte'n entspringen, nämlich zu Bergfelden, Roth-wBil, Mittelstadt und Neustadt bei Waiblingen aus Keuper,zu Berlingen, Börstingen, Möfsirigen, Miihringen, Obernau,Griesbach, Kleinengestein und Salzau aus Muschelkalk, und zuJebenhausen aus Lias. Churhessen hat die Säuerlinge zu Kron-berg, Friedberg, Ober- und Nieder-Rofsbach Und Vilbel ausThonschiefer, zu Visebeck und Volkmarsen aus buntem Sand-stein. Einzelne endlich sind zu Fürstenlager in Ilessen-Darm-stadt aus Granit, zu Homburg aus Thonschiefer, zu Kleinernim Waldeck’schen aus Thönschiefer, zu Schiedet- in Lippe-Detmold aus Muschelkalk, zu Rabb bei Trient, zu Bartleld,Schlangendorf und Ussek in Ungarn wahrscheinlich aus Ur-gebirge. Die reichsten Säuerlinge giebt es ohne Zweifel aufIsland, denn sie sind von solcher Stärke, dafs sie berauschen 1 ,und dabei aufserordentlich reich, namentlich die am westli-chen Theile der Insel, zu Raudamel, Staderstadt, Budum,Frodarheide, Olufswik , Hrisakot und hydum 2 .
Unter allen diesen zahlreichen Säuerlingen finde ich blofsvon folgenden wenigen die Temperaturen bestimmt: Fried-
berg in Hessen 12°, 5; Niederrofsbach ebendaselbst 12°, 5;Kleinengestein im Wiirtemberg’schen 11°, 25; Neustadt beiWaiblingen ebendaselbst 13°, 75; Oberperfuls in Tyrol 12°,5 ;St. Antand in Belgien von 25°, welche insgesammt die obenerwähnte, durch L. von Buch aufgestellte Behauptung recht-fertigen, der Säuerling zu Uhlmiihl bei Verden im Hannöver’-sclien soll jedoch nur 5° C. Wärme haben , was vermuthlichauf unrichtigen Messungen beruht.
3. Die Säuerlinge enthalten oft noch eine nicht unbedeu-tende Menge anderweitiger mineralischer Substanzen , die sichgern mit der Kohlensäure verbinden und deren Auflösung imWasser diese Verbindung befördert. Insbesondere ist diesesder Fall beim Eisen, weswegen sie dann Eisensäuerlinge
1 IIesderson Island T. II. p. SO.
2 Mackenzie Travels. 2d. ed. p. S91.