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7,2 (1834) Po - R
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T emperatu r.

Jrls im Josephsbrunnen der Citadelle von Cairo 22°, 5, vonder Ortstemperatur := 22°, 2 kaum abweichend, L. v. Buch 1unfern von Rom 11°, 88 bei einer Ortstemperatur von 15°, 5und Böiir 2 in Bergen 8°, 18, wo die mittlere Temperatur5°, 7 beträgt. Wahlenberg 3 findet den Grund hiervon inder schlechten Wärmeleitung der schützenden Schneedecke,L. v. Buch und Kamtz aber weit richtiger in dem Einflüssedes Regens, wonach die Quellen wärmer seyn müssen beivorherrschenden Sommerregen und umgekehrt kälter bei vor-herrschenden Winterregen. Der Schnee kann allerdings zu-gleich einen Einflufs ausviben, aber nur insofern, als er nichtsofort in die Erde dringt, zum grofsen Theile wieder ver-dunstet und beim Schmelzen das Wasser auf der Oberflächeschnell abläuft. Für die Richtigkeit dieser Erklärung entschei-den eine Menge von Thatsachen. Koch L, v. Buch 4 5 sinddie Quellen auf den canarischen Inseln kälter, weil dort derRegen mehrere Monate fehlt, eben so zwischen den Wende-kreisen, weil es beim Eintritte der periodischen Regen plötz-lich bedeutend kalt wird. Ferrer fand die Temperatur einer100 F. tiefen Quelle bei der Havanna 23°, 5, die der Luft25°, 5; Smitii im Innern von Congo auf 1360 F. Hohe dieQuelle 22°, 8, wo die mittlere Temperatur 25°, 6 seyn nnifs;wo es dagegen zwischen den Wendekreisen stets regnet, fal-len beide zusammen , weswegen Smith auf den CapverdischenInseln bei St. Yago in einem 18 F. tiefen Brunnen 24°, 4, ineiner 1000 F. höher liegenden Quelle aber 25° fand, Welcheletztere die dortige Lufttemperatur ist, und Buchanan in Ne-paul auf einer Höhe von 4140 Fufs die Temperatur der Quelle17°,79, die der Luft aber 17°, 91, beides nur unmerklich ver-schieden s . Ruiter 6 dagegen verwirft diese Hypothese, weildas meteorische Wasser nicht tief genug eindringe, und leitetdagegen die höhere Wärme aus vulcanischen Einwirkungenher; allein hierdurch werden zwar die eigentlich wannen

1 PoggenclorlF Arm. Xlh 408.

2 Magazin for Naturvidensk. 1826. IIft. Ü. S. 337.

3 De veget. et clim. in Ilelv. sept. p. LXXVIIf»

4 Phys. Beschreib, d. Canar. Inseln. IScrl. 4,

5 Käsitz a. a. O. S. 197. Vergl. L \> Buch in PöggendörlT Amt.XII. 408.

6 G. XCI. 184.

Zzz 2