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7,2 (1834) Po - R
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Q u e c k s i H) e r.

Dieses seit den ältesten Zeiten bekannte Metall findet sichhäufig gediegen und als Schweleiquecksilber, selten in Ver-bindung mit Selen oder Chlor. Es wird durch Destillationder Erze in Berührung mit Luft, Kalk oder Eisenhammerschlaggewonnen , welche ihm den Schwefel entziehn.

Das Quecksilber gefriert bei 39°; 44 C. unter beträcht-licher Zusammenziehung zu einer sehr weichen, ductilen Blasse.Bei gewöhnlicher Temperatur erscheint es als eine zinnweifse,sehr cohärente Flüssigkeit, deren specifisches Gewicht nachKahstes 13,5592, nach Cavkxdish und Biussott 13,56S, nachFahbevheit 13,575 und nach Binor.E 13,613 beträgt. DurchSchütteln oder Reiben mit fremdartigen Körpern, wie Wasser,Oel, Pulvern u. s. w., wird es durch immer feinere Zertheilnn«seiner Tropfen in ein graues, glanzloses Pulver, den Aeihiopsper se, verwandelt, welches das Exstinguiren oder Tödtendes Quecksilbers genannt wird, fliefst aber nach Entfernungder dazwischen gelagerten Körper sogleich wieder zum lau-fenden Quecksilber zusammen. Der Siedepunct des Quecksil-bers liegt nach Ciuchton bei 346°, nach Daltox bei 349°,nach Heinhich bei 356°, nach Dulono und Petit bei 3G0 q *;doch verdunstet es auch schon bei gewöhnlicher Temperatursowohl im luftleeren als auch im lufterfüllten Raume.

Seine Verbindungen mit Sauerstoff sind :

1. Das Quecksilberoxydul (202 Quecksilber auf 8 Sauer-stoff) ist ein schwarzes Pulver, welches sich bei Einwirkungvon Licht oder Wärme in Metall und Quecksilberoxyd zer-setzt. Seine Salze sind meistens farblos und von celind oifti-ger Wirkung; phosphorige und schwefelige Säure, Kupfer undviele andere Metalle schlagen aus ihnen metallisches Quecksil-ber nieder; ätzende Alkalien fällen sie schwarz, Phosphor-säure weifs, Hydrothionsäure braunschwarz, Hydriodsäure gelb,Salzsäure weifs, chromsaure Alkalien scharlachroth. Das Sal-petersäure Quecksiberoxydul wird durch Auflösen überschüs-sigen Quecksilbers in kalter verdünnter Salpetersäure erhaltenund schiefst aus der farblosen Aullösung, welche die Hautschwarzroth färbt, in kurzen weifsen Säulen an.

2. Das Quecksilberoxyd oder der rothe Präcipitat (101Quecksilber auf 8 Sauerstoff) wird gewöhnlich durch Erhitzendes Quecksilbers mit Salpetersäure bis nahe zum Glühpuncteerhalten; es erscheint in ziegelrothen , glänzenden Körnern oder