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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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P y r o in e l e r.

selbst an 1 , dafs die bisher von ihm angewandten, in einer metall-nen Form geprefsten Parallelepipeda von Thon sich nicht all-seitig gleichmäfsig zusammenzOgen, sondern in den mildernTheilen mehr schwänden, als in den äufsern , die bei der Ver-fertigung compacter geworden waren. Um diesem Uebelstandezu begegnen , verwarf er daher jene Form und wählte die spä-ter gebräuchliche eines kurzen Cylinders mit einer der Axeparallel laufenden geraden Fläche, worauf sie beim Einschie-ben zwischen die Leisten ruhten. Aufserdem fielen diese Cy-linder bei der Verfertigung nicht insgesammt so aus, dafs siegenau auf den Nullpunct in der Scale pafsten, allein solchewurden dennoch nicht verworfen , sondern mit derjenigen Zahlder Grade bezeichnet, um welche sie über diesen Anfangs-punct der Scale hinausragten oder hinter ihm zuriickblieben,welche Zahlen man daher stets auf den ächten Cylindern fin-det und beim Gebrauche in Rechnung bringen mufs. Diekleinen Quantitäten von Luft, welche in dem Thone nachdem Formen desselben dennoch Zurückbleiben, liefsen sichdurch lange fortgesetztes anfängliches Zusammenkneten derMasse fortschailen, aber Wedgwood entdeckte als unzweifel-haft, dafs die aus den später und an verschiedenen Stellensorgfältig herausgenommenen Thonmassen verfertigten Cylindereine von der der erstem abweichende Zusammenziehung er-litten, wodurch also die erwartete Genauigkeit der Messungenmit diesem sinnreich erfundenen Apparate schon frühzeitig durchihn selbst zweifelhaft gemacht wurde. Um dieser Ursache vonFehlern zu entgehn, machte Wedgwood eine künstliche Zu-sammensetzung aus der Porzellanerde von Cornwallis und rei-ner Thonerde, die er aus Alaunerde bereitete, wobei erbe-merkt, dafs auch andere Porzellanerden, die frei von Kalkund Eisen sind, gleichfalls zu pyrometrischen Cylindern be-nutzt werden könnten.

Wedgwood hat sein Pyrometer ohne Zeichnung blofs be-schrieben, man findet dasselbe aber in verschiedenen Werkengezeichnet 2 und aufserdem ist es den meisten Physikern aus

1 Phil. Trans. LXXVI. 390.

2 Sehr genau mit vollständiger Beschreibung in Scherer's Jonrn.für Chemie. Bd. II. S. 50. Vergl. G. A r III. 233. Geifsler’s allgem.Repert. zur pract. Beförd. d. Künste u. Manuf. Bd. 11. S. 126. Journ.encycl. 1785. Oct.