Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
Seite
974
Einzelbild herunterladen
 

974

P u m p e.

Fig. zu diesem Ende das Gefäfs b durch Zuflufs stets mit Wassergefüllt, welches einen der Höhe bc proportionalen Druckausübt und nach dem OefFnen des Hahns o und Schliefsuntr

O

des andern p in den luftdicht schliefsenden Kasten B gelangt, jIndem hierdurch die in dem letztem enthaltene Luft zusam- !mengedrückt und eine gleiche Zusammendrückung auch durchdas enge Rohr wx den luftdichten Gefäfsen g, i und 1 mit-eetheilt wird, so muf> das in diesen enthaltene Wasser durch

D * |

die Röhren z, z, z, z in die Gefäfse f, h, k bis nach C ge- ;langen, wenn keine jener Röhren langer ist, als die Druck-höhe bc. Sind die genannten Gefäfse voll, so schliefst sichder Hahn o, der andere p aber öffnet sich, und das im Ge-llifs B enthaltene Wasser läuft ab , indem gleichzeitig die äu-fsere Luft in dasselbe eindringt. Indem dann das Wasser indas gleichfalls luftdichte Gefäfs D strömt, welches vorläufigals leer angenommen wird, so mufs die Luft durch das auf-steigende Wasser in diesem und gleichzeitig durch die Ver-bindungsröhre ut in den gleichfalls luftdichten Behältern f, hund k zusammengedrückt werden, wodurch dann das darinenthaltene Wasser in die darüber befindlichen Gefäfse g, i und1 aufstemt. Durch den erfolgenden Wechsel der Hahnen ent-leert sich das Gefäfs D, während B wieder angefüllt wirdund das beschriebene Spiel der Steigung wieder beginnt; dieSelbststeuerung der Hahnen geschieht durch den in s beweg-lichen Hebel vermittelst der Gefäfse r, cp, die auf die aus derZeichnung sichtbare Weise abwechselnd mit Wasser gefülltniedersinken, worauf dann die Ventile von unten aufgestofsenwerden, z. B. bei q, wenn es nach q gelangt ist, und wiederin die Höhe steigen. Der Zuflufs des Wassers in die Rinne mufsdurch den Hahn d so regulirt werden, dafs der Wechsel die-ser Bewegung genau mit dem erforderlichen Wechsel des Oeif- *nens der Hahnen zusammenfällt. Die letztere Vorrichtung, ■wovon man bei verschiedenen Maschinen Gebrauch macht,wird wegen der oscillirenden Bewegung auch das hydrauli-sche Pendel genannt. Uebrigens begreift man leicht, dafs dasWasser auch durch eine gröfsere Zahl über einander befind-licher Gefäfse beliebig hoch gehoben werden kann, dafs aber,die Steuerung abgerechnet, mehr Wasser verloren als geför-dert w'ird, weil die Luft allezeit schon zusammengedrücktwerden mufs, ehe sie das Wasser zu heben vermag.