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Pumpe.
finde sich der Hebelarm A, welcher aus einem Bogentheilemit zwei hervorstehenden Rändern besteht, zwischen denendie Stange ab genau passend liegt. Auf den Knöpfen a undß sey die Stange uß um die genannten Knöpfe drehbar befe-stigt und auf gleiche Weise eine zweite auf der andern Seitean den in der Zeichnung nicht sichtbaren Knöpfen über y undunter a, wodurch bei der Drehung der Welle um ihre Axedie Stange ab zwischen den beiden überstehenden Rändern imsteten Wechsel genau vertical auf- und absteigend bewegt
wird.
Um die erforderliche Kraft zu berechnen, werde angenom-men, die Länge des kürzern Hebelarms A vom Cenlrum derWelle bis an das Ende des Bogens, wo die Stange anliegt, betrage8 Zolle, die Länge des längern Hebelarms vom Centrum derWelle bis in die Mitte der Handhabe dagegen 4 Eufs oder 48Zolle, so ist ihr Verhältnifs 1 zu 6 und man wird also mit 1 ffKraft 6 ff Last fördern. Beträgt dann nach einer der obigenAnnahmen die zu hebende Last 125,6 ff, so erfordert die Be-
125,6
wegung ——:
20,93 ff, und die Bewegung kann also, wenn
man die Kraft eines Manns zu 25 ff annimmt, auch vonschwächeren Personen , insbesondere wenn sie nur kurze Zeitdauert, füglich mit grofser Geschwindigkeit geschehn ; wäredagegen eine anhaltende Bewegung erforderlich, z. B. bei tech-nischen Anlagen, so würde es vortheilhaft seyn , ein Schwung-rad mit einer Kurbel anzubringen, um die erforderliche An-strengung gleichmäfsig zu vertheilen, wofür jedoch eine ab-neänderte Construction nothwendig wird, deren Beschreibungnicht hierher gehört.
Endlich kommt die Menge des Wassers, die in einer ge-gebenen Zeit gefördert wird, hauptsächlich in Betrachtung, diejedoch ohne Schwierigkeit berechnet werden kann. In demgewählten Beispiele ist ohne Rücksicht auf die Saug - undDruckhöhe angenommen , dafs der Embolus 2 Zoll im Durch-messer habe und bei jedem Zuge S Zoll abwechselnd gehobenoder herabgedrückt werde. Da aber beim Aufsteigen dessel-ben das Wasser in den Stiefel aufgesogen, beim Herabgehndagegen aus demselben in die Höhe gedrückt wird, so mufsdurch jeden Hin- und Hergang des Brunnenschwengels einWassercylinder von 2 Z. Durchmesser und S Z. Höhe gefördert