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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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Einfaches.

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unsre Aufmerksamkeit zu richten pflegen; aber schon in Bleiden die Lichtstrahlen eine Zuriickwerfung, ein Theil desLichts geht daher für jenes Farbenbild verloren und zeigt unsbei E ein Sonnenbild. Dafs dieses ein weifses Sonnenbildseyn mufs, erhellet leicht, da bei der Reflexion keine Far-benzerstreuung statt lindet. Ein zweites von der Zuriickwer—fung abhängendes Sonnenbild entsteht dadurch, dafs der bei Cauf die Rückseite des Prisma s s treffende Lichtstrahl nicht ganzhervordringt, sondern zum Theil nach CF zurückgeworfenwird, dann aber, bei F gebrochen, nach der Richtung FGhervorgeht. Es ist leicht zu übersehn , dafs in dem Falle, wodie beiden Winkel L und M des Prisma’s gleich sind, F G un-ter eben dem Winkel gegen das Einfallsloth geneigt hervorgehenwird, unter welchem AB gegen das Einfallsloth geneigt war;dann aber mufs auch nöthwendig FG ein weifser Lichtstrahlseyn, so gut wie AB es war, indem von dem Grade derBrechbarkeit dann nichts abhängt, ln jedem andern Falle, woM = u von L = a verschieden ist, erhält man für die durchCF undFG mit dem Einfallslothe gebildete Winkel, die ich= gjiv, <pv nennen will, Werthe, die von pt abhängen, nämlich

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(p iy = u — <p f/ ; Sin. cpy = — Sin. qj'V = — Sin. (a ■— cp" )

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statt dafs Sin. cp — •*— Sin. (a — cp ) war; hier findet also für

pi

FG eine Zerspaltung in Farbenstrahlen statt, und nur in die-sem Falle erhält das Bild bei G einige Färbung. Bei F wirdaber wieder ein Theil des Strahls reflectirt, dieser geht bei Knach der Richtung KP hervor und giebt ein farbiges Bild.Um dieses näher nachzuweisen, will ich nur den Fall be-trachten , da alle Winkel des Prisma’s — 60° sind und dieBrechung so geschieht, dafs der mittlere Farbenstrahl in B Cgleiche Winkel mit beiden Seitenflächen macht, oder dafscp = cp' = 30° ist; offenbar macht dann auch CF an F einenWinkel == 30° mit dem Einfallslothe, und eben das ist bei Kder Fall. Liier wird aber der Strahl zerstreut, indem der stär-ker gebrochene Strahl bei B eine kleinere Neigung gegen dasEinfallsloth hat, als der mittlere Strahl, bei C eine ebensovie^ gröfsere, als bei F eine ebensoviel kleinere und bei Iy. eineebensoviel gröfsere; ist aber der violette Strahl um A q> mehrals der gelbe bei K gegen das Einfallsloth geneigt, so vermehrt

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