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Polarisation des Lichts.
Beimischung polarisirten Lichtes befindet. Läfstman nun zuerst,indem man BC durch einen zwischengesetzten Schirm unter-bricht, blofs den reflectirten Strahl zum Auge kommen, so ent-hält dieser (nach der gewöhnlichen Annahme) eine Menge = ain der Reflexions-Ebene polarisirtes und eine Menge =b na-türliches Licht; steht der Doppelspath so, dafs sein llauptschnittmit der Reflexions - und Brechungs - Ebene zusammenfällt, soenthält das in O gesehene ungewöhnliche Bild die Lichtmenge
— 4-b, das gewöhnliche a-h-j-h. Und ebenso, wenn man inAC den Schirm aufstellt, also blofs durchgelassenes Licht em-pfängt, so ist eine gewisse Lichtmenge = a polarisirt in einerneuen die vorige Polarisations- Ebene senkrechten Ebene, eineLichtmenge = U unpiolarisirt, und der in O ankommende Strahlbesteht aus einem ungewöhnlich gebrochenen =a' -j-^-b' undaus einem gewöhnlich gebrochenen =^b , P Kommen also, in-dem man den Schirm ganz wegläfst, beide Strahlen gemischtzum Auge, so enthält das gewöhnliche Bild die Lichtmenge
— a -|- 4 (b -)- b' ) , das ungewöhnliche Bild die Lichtmenge= a +*(b+b'), und Arago glaubte zu finden, dafs diesebeiden Lichtmengen bei jedem Einfallswinkel gleich erschie-nen, woraus dann allerdings a = a folgen oder die beiden ent-gegengesetzt polarisirten Lichtmengen sich als gleich ergebenwürden.
Brewster , mit dessen Versuchen die Voraussetzung einesaus völlig polarisirtem und aus völlig unpolarisirtem Lichte be-stehenden Strahls unvereinbar ist, macht gegen diesen Versuchfolgende Einwendungen: erstlich, dafs die blofse scheinbare
Gleichheit beider Bilder keine grofse Sicherheit über die wirkli-che Gleichheit gewähre, also der Versuch doch nur als eineoberflächliche Schätzung anzusehn sey, und zweitens, dafs Ara-go nicht daran gedacht habe, dafs weder der eine noch der an-dre Lichtstrahl ganz rein das sey, was er seyn sollte, indemmit dem reflectirten Strahle sich ein an der ersten Oberflächegebrochenes und an der zweiten reflectirtes Licht und selbst
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Licht, das mehrere Reflexionen erlitten hat, mische und mitdem durchgelassenen Strahle sich gleichfalls solches mische, daszwei Reflexionen im Innern des Glases erlitten, habe. Ueberdie Einwirkung dieser Mischung werde ich noch mehr sagenmüssen, aber schon hier scheint mir zu erhellen, dafs man jene
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